Orlando University of Arts

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 Never Ending | William & Hamish | vor 2 Jahren

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Hamish Pommeroy
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BeitragThema: Never Ending | William & Hamish | vor 2 Jahren   Di Jun 13, 2017 8:38 pm

Die frühe Frühlingssonne blendete den geborenen Engländer ein wenig, als er aus seinem Wagen stieg und zum Unigelände sah. Er hatte das Wochenende bei seinen Eltern und seiner Schwester in der Nähe Londons verbracht, hatte die Frische Luft der ländlichen Gegend in die seine Eltern vor zwei Jahren gezogen sind eingeatmet und das Leben so richtig genossen. Seufzend ging der blonde Mann um sein Auto herum und nahm die Plastikbox, in die er seine Schildkröte Gladstone für die fahrt gesteckt hatte, hinaus genauso wie die Tasche mit seiner getragenen Kleidung.
Das Freie Wochenende hatte ihm gut getan, er hatte endlich wieder seinen Kopf frei bekommen, sich ein wenig mit seiner Schwester ausgesprochen. Harry und er hatten sich noch nie besonders gut Leiden können, schon als Kinder nicht. Natürlich gab es auch die ein oder anderen glücklichen Momente und wenn es hart auf hart kam waren sie immer für den jeweils anderen da – so hatte Harry ihm damals den Job an der Orlando University of Arts beschafft, als er bemerkte das er mit den Stressigen Tagen der Kinderklinik des Londoner Krankenhauses nicht klar kam und er hatte sie Aufgenommen als sie sich von ihrer Freundin Miranda getrennt hatte – aber dennoch waren die beiden so gut wie immer am Streiten. >Das ist ihre Art von Geschwisterliebe< entschuldigte seine Mutter dieses Verhalten vor ihren Freundinnen. Hamish und Harriet wussten jedoch das sie sich einfach zu verschieden und zur gleichen Zeit zu ähnlich waren um sich wirklich zu verstehen.
Er hatte alte Freunde wieder getroffen, alte Liebschaften und einige alte Feindschaften, dass alles hatte ihm dabei geholfen den Stress des Lebens auf der Uni etwas zu vergessen. Er war Mittlerweile daran gewohnt ein Lehrer, ein Professor zu sein und dennoch stresste es ihn noch sehr. Es konnte schon einmal recht Laut werden und auch die ein oder anderen Gerüche fanden ihren Weg durch die Gänge des Universitätsgebäudes. Zudem waren einige der Studenten offenbar noch nicht aus der Pupertät heraus gekommen, was die Gefühle dieser verrückt spielen ließ. Es konnte manchmal echt die Hölle auf Erden sein. Bei einigen Verletzungen die er hier Behandeln musste wollte er den Ursprung gar nicht wissen, wobei er sich es meistens schon Denken konnte. Vor allem bei denen im Intimbereich.
Hamish rümpfte seine Nase und begab sich auf den Weg zu seinem alt bekannten Zimmer, um Gladstone wieder in sein Terrarium zu legen und ihn zu füttern bevor er sich ans auspacken machte.

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William Barron
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BeitragThema: Re: Never Ending | William & Hamish | vor 2 Jahren   Di Jun 13, 2017 10:00 pm

Das freie Wochenende hatte William wirklich geholfen. Die letzten Wochen waren hart gewesen. Auch wenn er jetzt schon bereits elf Jahre an der Orlando University of Arts war und dort sein neues Leben aufbaute, konnte er sich nie so wirklich an den Stress gewöhnen. Der gebürtige Brite hatte das Wochenende bei seinen Eltern, Mary-Ann und Quentin, verbracht. Es wäre wirklich schön gewesen, doch wie sein Schicksal es immer mit ihm gut meinte, kamen seine beiden Geschwister, sein sieben Jahre älterer Bruder Alexander und seine ein Jahr ältere Schwester Jessica zu Besuch. Mit ihnen hatte er noch nie so wirklich ein gutes Verhältnis, was hauptsächlich wegen des Neides war. Schließlich war William damals immer das Familienliebling. So musste er sich das Wochenende mal wieder, seit vielen vielen Jahren, das gleiche wie jedes Jahr bei den Familientreffen anhören. "Nur weil du der jüngste von uns bist, heißt es noch lange nicht, dass du immer bevorzugt werden musst. Wir haben auch das Recht, von unseren Eltern beachtet zu werden." William ignoriert solche Kommentare schon automatisch. Immerhin will er seinem Hirn keine unnötigen Informationen zukommen lassen, die für ihn nützlich sein könnten. So war er schon immer. Unnötige Informationen blendete er aus - oder übersah sie einfach, was an der Uni manchmal kompliziert war.
An diesem Wochenende hatte er außerdem Zeit ein wenig über seine Vergangenheit zu nachzudenken und über den Unterricht an der Uni. Er hatte Leah schon lange nicht mehr gesehen. Nichts von ihr gehört. Er wusste noch nicht einmal, ob sie überhaupt noch oder noch immer im Vereinigten Königreich lebte. Damals, vor zwanzig Jahren, verschwand sie einfach ohne ein Wort und meldete sich bei ihm nie wieder. Wahrscheinlich hatte sie ihre ganzen Telefonnummern und Adressen geändert, sodass William ihr nicht folgen konnte. Er tat es auch nicht. Wieso sollte er es tun? Sie war abgehauen und hatte sein Leben zerstört. Seitdem ging es bergab. Bis er an die Orlando University of Arts kam und sein Leben neu gestaltete. William dachte, es würde wieder steil bergauf gehen - Jahr zu Jahr ging es ihm auch wieder besser. Er dachte, es würde immer so bleiben. Doch wie das immer so ist, holt einem die Vergangenheit immer ein. Auch bei William war es so.

Vor zwei Tagen bekam er einen Brief zugestellt - von Leah Harvey, ehemals Brown; seiner Ex-Freundin - und hatte zuerst einen imaginären Freudensprung gemacht. Doch als er diesen öffnete, stockte er. Es konnte nicht wahr sein. Er würde nur träumen oder sich täuschen. Niemals würde das stimmen, was Leah dort schrieb. Er habe eine Tochter? Eine 18-jährige Tochter, die er noch nie getroffen und von der er noch nie gehört hat? Es konnte nur ein Fehler sein. William konnte niemals eine Tochter haben. Er war kein Vater, wollte auch nie einer sein. Wieso, also, sollte er jetzt Vater von einer unbekannten, 18 jährigen Tochter sein? Das war unmöglich!
Die Nachricht zerstörte zum Teil sein Wochenende, auch wenn er es gebraucht hat. Nun zerschlug er sich schon seit zwei Tagen den Kopf darüber und konnte es noch immer nicht glauben. Wer war dieses Mädchen? Wusste seine Tochter, dass er da war oder sieht sie ihren Stiefvater als leiblichen Vater an? Hat es Leah ihr überhaupt gesagt? Viele Fragen blieben in seinem Kopf unbeantwortet.

Das Wochenende war in seinen Augen viel zu schnell vorbei und zu kurz, um sich hundertprozentig ausruhen zu können. Somit musste er wieder zurück an die Universität und ließ sich von einem Taxi hinkutschieren. Vorne am Eingang blieb das Taxi stehen, William stieg aus und nahm seine Koffer aus dem Kofferraum, gab dem Fahrer einen Fünfziger und ging die Treppen beim Haupteingang hoch. Es fühlte sich gut an wieder in der Uni zu sein, auch wenn es nur zweieinhalb Tage waren, die er nicht da war. Seine Beine trugen ihn vollautomatisch Richtung Zimmer 2, seinem Zimmer, in dem er schon seit elf Jahren während der Unizeit lebte. Er war so sehr in seinen Gedanken über den Brief vertieft, dass er auf dem Personalflur plötzlich in irgendeine Person hineinlief. "Oh, Entschuldigung. Ich war gerade mit meinen Gedanken woanders", sagte er während er hochsah und Professor Doktor Hamish Pommeroy, seinen besten Freund erkannte. "Ups. Hey. Auch wieder zurück?", fragte er, blieb bei seinem Kumpel stehen und lehnte sich an die Wand.
Hamish hatte irgendetwas besonderes an sich. Bloß William konnte nicht genau sagen, was das war. Es konnte sein Aussehen sein, seine Aura, sein Charakter. Es könnte alles sein. Aber nichts änderte etwas daran, dass Hamish für William eine besondere Person war. Er war einer der wenigen Personen, die sich in Williams Herz geschlichen haben und Freunde mit ihm geworden sind. Hamish war auch die einzige Person, die William etwas anvertrauen könnte, ohne Gefahr zu laufen, dass er es weitersagt. Doch eines durfte er ihm auf keinen Fall verraten: Dass er eine Tochter hat, von der er noch nie was wusste.

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Hamish Pommeroy
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BeitragThema: Re: Never Ending | William & Hamish | vor 2 Jahren   Di Jun 13, 2017 10:38 pm

Eine Vibration in seiner Linken vorderen Hosentasche brachte Hamish kurzzeitig zu Stehen. >eine neue Nachricht von Harry<
der Brite runzelte etwas seine Stirn und drückte auf den Chat mit seiner Schwester.
>harte Doku heute Abend. Hoffe das er sich nicht wieder blamiert!< stand dort geschrieben, dahinter noch ungefähr hundert genervte Smileys. Eine Harte Doku… so hatten sie immer die Treffen ihrer Eltern mit deren Freunden genannt, da diese Freunde dort immer alles aus ihrem Leben erzählten und das so detailliert das man dachte man hätte eine lebende Dokumentation vor sich sitzen, die frisch aus dem Fernseher gesprungen ist.
schrieb er ihr zurück.
>Du glaubst es gar nicht! Der ganze Garten ist dekoriert, ein 'Küchlein' das einer Hochzeitstorte gleicht und jede Menge Alkohol! Ich glaub Marianne kommt auch. HELF MIR!!!!< Hamish lachte leicht in sich hinein. Sein Vater hat schon immer einen Hang zum übertreiben gehabt. Marianne war seine Flamme aus High School Tagen, immer wenn sie drehte sein Vater vollkommen durch und benahm sich wie ein verknallter Teenager, was wiederum seine Mutter zum Ausrasten brachte.

>nie kann man sich auf dich verlassen! Frag ich eben Pascal ob er mich Retten kann wie der Ritter auf dem weißen Ross!<

mit dieser Nachricht steckte Hamish das Handy wieder weg und wollte weiter gehen, doch wurde er angerempelt, sodass seine Tasche auf den Boden fiel. Gerade noch konnte er das Gefäß in dem Gladstone war festhalten, sonst wäre dies wohl auf dem Boden gelandet und Hamish hätte nun eine Schildkröte mit Schleudertrauma. „Oh, Entschuldigung. Ich war grade mit meinen Gedanken woanders“ hört der ehemalig Arzt eine viel zu bekannte stimme hinter sich. Er drehte sich um und stand seinem besten Freund (und heimlichem Schwarm) William Barron gegenüber.
„Ups. Hey. Auch wieder zurück?“ der größere lehnte sich an die Wand und sah Hamisch an. Dieser nickte.
„Hey. Ja, gerade angekommen. Wo bist du nur wieder in deinem Gedankenpalast das du nicht einmal mehr darauf achten kannst ob dir jemand im Weg steht?“ grinste er den Dunkelhaarigen an. Erneut vibriert sein Handy. Hamish sah hinunter.
>Du bist so gemein! >-< Pascal ist ein sehr netter und zuvorkommender Mann der sich glücklich schätzen kann eine Freundin wie mich zu haben die ab und zu mal so tut als wäre sie seine zurückgebliebene kleine Schwester, damit er Frauen abschleppen kann!<

>das ist er auch! Und Anwalt noch dazu! Solltest dir mal ein Beispiel an ihm nehmen!<

Zurück kamen bloß noch wütende Smileys, Hamisch schmunzelte und sah wieder zu William um ihn genauer zu betrachten. Sein Freund sah tatsächlich ein wenig mitgenommen aus. Ob er sich am Wochenende auch wirklich erholt hatte, so wie er es vorgehabt hat?

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William Barron
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BeitragThema: Re: Never Ending | William & Hamish | vor 2 Jahren   Fr Jun 16, 2017 12:50 am

Ihm war es peinlich. Wieso musste er ausgerechnet in Hamish hineinlaufen? Hätte er doch lieber auf die Umgebung geachtet anstatt auf den Boden zu schauen und sich beeilen zu wollen und dann noch nebenbei in seinem Gedankenpalast versunken zu sein. Was peinlicheres hätte ihm nicht passieren können. Aber warum ausgerechnet Hamish? William hätte seine Stimme doch hören müssen - hätte sein Gegenüber irgendwas gesagt. Es war für ihn unangenehm jetzt einfach so vor ihm zu stehen.
Hamish hatte sein Handy gezückt und schien irgendetwas zu schreiben. So gerne hätte William auf sein Handy geguckt, um zu sehen mit wem er schrieb und was er schrieb, ob er über William oder irgendetwas anderes schrieb. Doch dies konnte er leider nicht machen. Es wäre zu auffällig und außerdem würde es die Privatsphäre Hamish' verletzten. Aber eigentlich war William bei anderen Leuten nicht so darauf versessen, erstens, auf das Handy zu gucken, und zweitens, die Privatsphäre zu achten. Doch Hamish war etwas besonderes in seinen Augen. Er hatte so etwas warmes und sympathisches und süßes an sich.

Schnell schüttelte er seinen Kopf, um wieder bei Klarem zu sein und nicht andauernd an seinen besten Kumpel denken zu müssen. Als der jüngere Professor ihn ebenfalls begrüßte, schoss die leichte Röte in sein Gesicht. Um dies ein wenig vom eigentlichen Grund abzulenken, fächerte er mit seiner rechten Hand die kühle Luft in sein Gesicht. "Puh ist das heiß hier drin. Man müsste irgendwie die Fenster aufmachen, weuch wenn wir hier auf dem Flur nur ein einziges haben. Es ist stickig hier drinne. Und das ist klasse, dass du wohlbehalten wieder da bist", sagte er und lächelte leicht.
Es war ihm wirklich unangenehm. "Ich.. das geht dich rein gar nichts an!", meinte William in einem eigenartigen Unterton. Er mag es zwar, andere auszuspionieren und alles über sie zu wissen und sogar ihre Gedanken zu kennen. Aber wenn sowas bei ihm passiert oder gemacht wird, verdrückt er sich, verschließt sich und zieht sich zurück. Deren Privatsphäre ist Williams Privatsphäre und nicht deren, aber Williams Privatsphäre ist nicht die Privatsphäre der anderen Leute, sprich niemand weiß so wirklich was über ihn. Außer bei einigen Sachen vielleicht. "Mit wem schreibst du da?", fragte der braune Lockenschopf, "Über was schreibst du?"

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Hamish Pommeroy
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BeitragThema: Re: Never Ending | William & Hamish | vor 2 Jahren   Fr Jun 16, 2017 8:51 pm

William wurde leicht Rot und fächerte sich mit der Hand Luft ins Gesicht, Hamish sah seinen Freund daraufhin besorgt an.
„Phu ist das heiß hier drin. Man müsste irgendwie die Fenster aufmachen, auch wenn wir hier auf dem Flur nur ein einziges haben. Es ist stickig hier drinnen Und das ist klasse, dass du wohlbehalten wieder da bist.“ lächelte er leicht.
„Ich… das geht dich rein gar nichts an!“ erwiderte er auf seine Frage hin, wo er denn in seinem Gedankenpalast wäre. Hamish zog seine Linke Augenbraue ein Stück in die Höhe, sagte aber nichts zu dieser Aussage. Er kannte William schließlich und wusste wann es Zeit wurde dem älteren seinen Freiraum zu geben, wenn dieser drohte sich wieder zurückzuziehen. Es war natürlich nicht immer leicht auf so etwas zu achten, aber mit der Zeit wurde es einfacher und beinahe schon zur Gewohnheit. „Mit wem schreibst du da?“ wurde diesmal er von William aus seinen Gedanken gezogen.
„Und was schreibst du?“
Hamish schmunzelte leicht auf die Frage seines Freundes. Das war mal wieder typisch William, sich selbst immer eher zurück ziehend aber stark darauf erpicht alles über das Privatleben seines Gegenübers zu erfahren.

„Danke, mein Freund, ich freue mich auch das du wohlbehalten wieder zurück bist. Also ich finde die momentane Temperatur noch recht angenehm, bist du sicher das es dir gut geht? Hast du Fieber?“ Hamish zwang sich dazu seine Hand da zu lassen wo sie sich im Moment befand und sie nicht auf Williams Stirn zu legen um dessen Körpertemperatur zu kontrollieren auch wenn er es immer sehr begrüßte den älteren berühren zu dürfen, so wollte er ihm nicht zu nahe treten.
„Und ich schreibe mit Harry. Mein Vater trifft sich heute Abend mit ein paar Freunden, seine 'ehemalige' große Liebe wird auch da sein und jetzt spielt meine Mutter verrückt.“ erzählte er, die Tatsache das sich Harriet offenbar als zurückgebliebene kleine Schwester eines Anwaltes ausgab, nur um ihm zu helfen Frauen abzuschleppen – und vermutlich selbst noch die ein oder andere abbekam – ließ er dabei aus, daran denken wollte er nämlich nicht mehr, zu verstörend war die Vorstellung seiner Schwester die sich wie ein kleines Kind verhielt und damit auch noch anderen – und sich selbst – eine schöne Begleitung für die Nacht zusicherte.

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BeitragThema: Re: Never Ending | William & Hamish | vor 2 Jahren   Sa Jun 17, 2017 1:29 am

Seine Augen. Sie zogen ihn in den Bann als Hamish ihn ansah. Sie waren... traumhaft. Fast schon magisch. Sogar die Falten in seinem Gesicht änderten nichts daran, dass er sexy aussah. Irgendetwas war besonders an ihm. Irgendetwas. Was das war, konnte er nicht sagen. Immer noch nicht. Es war einfach.. es war komisch. Besonders für William. Selbst seine Stimme war perfekt.
Gedankenverloren stand er einfach so im Flur, hörte Hamish kaum noch zu. Viel zu sehr war er damit beschäftigt seinen Gegenüber zu beobachten. Jede kleine Bewegung bemerkte er. Somit bemerkte er auch, wie Hamish seine Hand beinahe gehoben hätte, um sie wahrscheinlich an Williams Stirn zu halten. Wegen dieser Bewegung wurde er aus seiner Gedankenwelt herausgezogen und sah Hamish einfach nur an. "Nein. Mir geht's gut. Hier im Flur ist es einfach zu heiß", sagte er und lächelte kurz. Nachdem der Unidoktor ihm von seiner Konversation mit seiner Schwester Harry erzählte, nickte William nur kurz und langsam. "Deine Eltern habe ich zwar noch nicht kennengelernt, aber ich würde sagen, dass du von deinen Eltern kommst, also sind sie nicht so verrückt wie du es vielleicht denkst", meinte er und lachte leicht. "Wie war dein Wochenende? Meins war... anstrengend."

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BeitragThema: Re: Never Ending | William & Hamish | vor 2 Jahren   Sa Jun 17, 2017 2:23 pm

Der ehemalige Arzt ließen sich ablenken, von den dunklen Locken seines Gegenübers, die mit Sicherheit noch weicher waren als sie aussahen und von seinen Augen, diesen unglaublich blauen Augen in denen das schönste gelbgrün gemischt war das Hamish jemals gesehen hatte. Schon seit längerem schwärmte der Professor für einen Kollegen, stets darauf bedacht es diesen nicht mitbekommen zu lassen. Er könnte den größeren einfach stundenlang nur ansehen und daran denken wie perfekt er eigentlich war. „Nein. Mir geht' gut. Hier im Flur ist es einfach zu heiß.“ beteuerte der ältere. Als Hamish schließlich die Konversation mit Harriet erwähnte nickte William langsam.
„Deine Eltern habe ich zwar noch nicht kennengelernt, aber ich würde sagen, dass du von deinen Eltern kommst, also sind sie nicht so verrückt wie du vielleicht denkst“ Leise lachte Hamish auf, als er diese Worte aus Williams perfektem Mund hörte.
„Glaub mir, meine Mutter kann zur wahren Furie werden, wenn ihr al etwas nicht in den Kram passt – was ziemlich oft der Fall ist. Und mein Vater liebt nichts mehr als seine Gartenzwerge, hat Harry und mich früher davon abgehalten den Vordereingang unseres Hauses zu verwenden, alles voll von Gartenzwergen, sogar der Kampfhund von gegenüber hat sich nicht in die Nähe unseres Hauses getraut.“ er lächelte verträumt, bei diesen Kindheitserinnerungen. Noch heute Jagd es ihn einen kalten Schauer über den Rücken, wenn er an die toten, kalten, Augen der kleinen Dinger dachte.
„Wie war dein Wochenende? Meins war… anstrengend.“
„Uff... es ging. Tagsüber war alles wunderbar aber Nachts… Das Ehepaar von nebenan ist anscheinend verreist und ihre Kinder, 16 und 18 Jahre alt, haben jede Nacht laute Partys gefeiert, ich glaub ich hab am ganzen Wochenende vielleicht zwei Stunden schlafen können“

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BeitragThema: Re: Never Ending | William & Hamish | vor 2 Jahren   Mo Jun 26, 2017 11:49 am

Ab und an merkte er, wie Hamish gedankenverloren ausschaute. Es war schon etwas magisches. Die Aura um Hamish war etwas besonderes. William wusste schon seit einigen Montaen, dass sich in ihm etwas anbraute - was es war konnte er nicht definieren. Wie denn auch, wenn einige sagen, dass er gefühlskalt und "kein Mensch" sei? Schon damals hatte man ihm gesagt, dass er eigentlich unfähig sei, Gefühle zu besitzen. Und das würde sicherlich immer so bleiben, daran gab es keinen Zweifel.
Wieder wurde er aus seinen Gedanken gerissen, als Hamish auf seinen einen Kommentar lachte und sofort drauf antwortete. "Meine Mutter kann auch zu einer Furie werden, wenn wir uns mal wieder streiten. Irgendwie wird das sozusagen nie alt", meinte William lachend und es stimmte. Wenn Alexander, Jessica und er sich an den Familienwochenenden nicht ausstehen können und sich andauernd auf ihre Art streiten, dann könnte es auch mal sein, dass ihre Mutter Mary-Ann einfach mal zur Furie wird und sie in ihre alten Zimmer schickt. Sein Vater hingegen war eigentlich bisher immer die Ruhe in Person. Er rastete nie aus, wurde nie böse oder sonstiges. Noch nicht einmal als Jessica mit Absicht eine sehr teure Vase hinuntergeschmissen hat. "Dein Vater ist echt cool. Also abgesehen davon, dass ihr nicht durch den Vordereingang reingehen durftet. Meiner war eigentlich die Ruhe in Person. Und so wie es aussieht, komm weder ich noch einer meiner Geschwister nach meinen Eltern. Wir sind dafür alle fast gleich. Leider", sagte er und atmete tief durch. Ja, Alexander und Jessica waren quasi wie William, nur manchmal noch schlimmer und psychopathischer. Als Hamish auf die Frage, wie sein Wochenende war, antwortete, musste William lächeln. Ihm erging es anscheinend genauso wie ihm. William hatte auch wenig geschlafen, aber nicht wegen irgendwelcher Partys, die veranstaltet wurden, sondern wegen der Nachricht von seiner Exfreundin von vor paar Jahren. Noch immer musste er an die Tatsache denken, dass er nun angeblich Vater sei - von einer achtzehnjährigen jungen Frau! Kurz war er wieder am Überlegen, ob er die ganze Geschichte Hamish sagen soll, aber nein. Das wäre ein großer Fehler, denn niemand sollte davon wissen. Noch nicht einmal sein bester Kumpel. Deswegen schmiss der den Gedanken sofort wieder weg und hörte dem Schularzt einfach nur zu. "Meins war angenehm. Meine Geschwister waren zwar da, aber ich hab mich in die ganzen neuen Kompositionen hineingeschmissen, die ich mit meiner Violine geschrieben habe." Ach ja, seine geliebte Stradivari. Er hatte sie damals von einer Freundin seiner Mutter geschenkt bekommen. Seine Mutter meinte zu ihr, dass William etwas bräuchte, womit er sich ablenken könnte. Die Freundin hatte dann einfach mit ihrem Mann geredet, der Stradivari-Bauer war, und hatte William schlussendlich diese Violine geschenkt.

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BeitragThema: Re: Never Ending | William & Hamish | vor 2 Jahren   

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